07. Mai bis 10. Mai 2022


Die etwas andere (Polen)Fahrt...
bei der wir unfreiwillig in Magdeburg gestrandet sind und Polen erst gar nicht erreicht haben.


Mit 700 kg Futter und diversen Sachspenden an Bord machten sich unsere Vorstandsmitglieder Henrike Lang und Maria Stein am vergangenen Samstag, 07. Mai, auf den Weg nach Polen.
Geplant und abgesprochen waren die Spendenübergabe an Kasia mit anschließendem Besuch im TH Jelenia Góra. Ania hatte sich sehr auf uns gefreut, da sie einige wichtige Themen mit uns zu besprechen hatte und wir uns zur besseren Einschätzung insbesondere die drei blinden Notfellchen gerne angesehen hätten.

Für den Rückreisetag waren wir mit Zaneta im TH Luban verabredet. Wir wollten uns gemeinsam die Notfallhunde, die bereits längere Zeit auf unserer HP vorgestellt werden, anschauen und mit ihnen kleine Videos drehen in der Hoffnung, dadurch ihre Chancen auf einen Platz in Deutschland zu erhöhen.

Aber es kam alles anders als geplant.

Bisher hatten uns die Transporter der Fa. Lang & Gumm (unseres 2. Vorsitzenden) immer brav ans Ziel gebracht. Da wir dieses mal ein volles Programm mit drei Stationen hatten, waren auch zwei Übernachtungen angedacht. Aber ausgerechnet dann blieben wir mit einer Panne auf der Autobahn Höhe Magdeburg liegen, das erste Mal in 12 Jahren. Der Transporter ließ sich nicht mehr lenken, an eine Weiterfahrt war also nicht zu denken.
So musste der herbeigerufene ADAC nicht nur den Transporter, sondern auch uns "abschleppen".
Von dem ADAC-Standort aus mussten wir uns nach erfolgreicher Hotelsuche ein Taxi bestellen, weil ein 20minütiger Fußweg mit unserem Gepäck nicht zu leisten war.
Im Hotel angekommen hieß es nun erstmal Kasia, Ania und Zaneta von unserem Dilemma zu berichten und darauf hinzuweisen, dass zumindest eines der beiden Tierheime nicht mehr besucht werden könne.

Wir waren sehr dankbar, dass die überaus hilfsbereiten ADAC-Mitarbeiter uns zugesagt hatten, den Transporter gleich Montag früh in eine Werkstatt zu schleppen, damit wir dort die Reparatur veranlassen konnten. Dazu mussten dann erstmal die erforderlichen Ersatzteile bestellt werden, die erst um die Mittagszeit zur Verfügung standen. Die Reparatur sollte nach erster Einschätzung bis 16:00 Uhr abgeschlossen sein, so dass wir uns danach noch auf den Weg zu Kasia hätten machen können.

Aber wenn einmal der Wurm drin ist...

Der Einbau der Ersatzteile gestaltete sich jedoch schwieriger als angenommen, so dass wir erst für den nächsten Tag um die Mittagszeit die Zusage zur Fertigstellung bekamen.
Damit waren alle unsere Pläne hinfällig geworden, aber zumindest Kasia`s Spenden mussten unbedingt nach Polen.

Kurzfristig war es Kasia tatsächlich gelungen einen Fahrer mit Transporter zu organisieren, der uns dann bis zum Rasthof Dresdner Tor entgegenkam. Hier luden wir schwitzend alle Spenden um und konnten uns endlich auf den Heimweg machen.
Henrike musste dringend wieder ins Büro und Maria hatte ihre Hündin in einer HuPe untergebracht, wo sie eigentlich Dienstagmorgen hätte wieder abgeholt werden müssen.


Was für eine Tour...
Ein Wechselbad der Gefühle zwischen Verzweiflung und Galgenhumor.
 

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