Rüde *Fado*

Rasse: Mischling
Größe: groß
Geb. Datum: ca. 2014
Kastration: ja

Beschreibung: Im TH seit 25.11.2016
Fado ist ein großer Rüde, einem lang-haarigen Schäferhund ähnlich. Er wurde seinem Besitzer weggenommen, weil er nur an einer sehr kurzen Kette gehalten wurde. Jetzt wohnt er in einer Tierheimbox, die wahrscheinlich der beste Ort in seinem kurzen Leben ist.
Anfangs zeigte sich Fado ängstlich und unsicher. Aber dank den regel-mäßigen Spaziergängen hat er gelernt an der Leine zu laufen und die Gassigänge zu genießen. Er hat gelernt, dass Streicheln schön ist. Er hat gelernt, den Kontakt mit Menschen zu mögen, obwohl er nicht zu jedem Vertrauen hat. Aber zu seiner geliebten Volontärin hat er großes Ver-trauen. Fado mag es, wenn man ihn streichelt, sein Fell zerzaust und mit ihm spielt. Er mag es, wenn man zu ihm redet. Er hat sich sehr positiv geändert, obwohl er nur einmal in der Woche Gassi geht.
Leider haben wir bemerkt, dass Fado Probleme mit dem Sehen hat, und die Untersuchung hat es bestätigt. Der junge Fado ist fast blind. Er hat nur noch eine Restsehkraft auf seinem linken Auge, deswegen bewegt er sich in seiner Box auch immer nach links. Auf Spaziergängen geht er immer so, dass er den Menschen auf der linken Seite hat. Aber er kommt mit seiner Krankheit irgendwie zurecht. Leider besteht die Gefahr, dass Fado irgendwann komplett erblindet.
In seinem Zwinger lebt er allein, weil für einen fast blinden Hund ein an-derer Hund einen großen Stress bedeutet. Es wäre wunderbar, wenn Fado eine neue, verständnisvolle  Familie finden würde und in einem Haus mit Garten leben dürfte. In seinem eigenen Bereich würde er sich bestimmt sicher fühlen, sogar dann, wenn er nichts mehr sehen kann.

Rettungspatin
Martina Graß, 40 €
komplett

Fado befindet sich nun bei unserem befreundeten TSV, der Tierherberge Egelsbach.
Fado wurde früher an einer kurzen Kette gehalten und hatte kaum Kontakt zu Menschen. Seit sich die Mitarbeiterinnen im Tierheim liebevoll um den großen Rüden kümmern hat Fado gelernt, dass der Kontakt zu Menschen auch schön sein kann. Fado muss aber erst Vertrauen aufbauen, das ist wichtig, denn Fado ist blind. Durch Einsatz seiner Nase und Ohren hat er aber gelernt sich gut zu orientieren und geht mit seinen Stamm-Gassi-Gängern gerne spazieren. Dabei sollte man ihn voraus-schauend an der Leine führen und auf Hindernisse achten. Wenn Fado den Menschen kennengelernt hat, genießt er seine Streicheleinheiten und mag es besonders, wenn man sein Fell zerzaust. Fado lebt bei uns im Tierheim in einem Einzelgehege, da wir ihm keinen unnötigen Stress bereiten wollen. Begegnungen mit Artgenossen sollten achtsam und ruhig erfolgen. Wir würden uns freuen, wenn Fado bald ein schönes Zuhause findet, idealerweise mit Garten. In seinem eigenen Bereich würde er sich bestimmt schnell orientieren und das Leben auch ohne Sehvermögen in vollen Zügen genießen.



Dem blinden Fado mussten wegen einem viel zu hohen Augeninnendruck beide Augen entfernt werden. Während der OP wurde hinter dem rechten Auge ein großer Tumor entdeckt, den man soweit möglich mit entfernt hatte. Allerdings gab es an diesem Auge sehr starke Nachblutungen, die nur schwer unter Kontrolle zu bringen waren. Dann der große Schock...
Nach einem stabilen Tag fingen diese Blutungen wieder an, stärker als zuvor. Auch ein sofortiger Tierarztbesuch konnte Fado nicht mehr retten. Man musste ihn gehen lassen...


Armer Fado, du hattest wirklich kein leichtes Leben. Zuerst musstest du jahrelang als Kettenhund leben. Dann kam für dich die erste Verbesserung mit der Befreiung von der Kette und der Aufnahme ins Tierheim Wroclaw. Nach deiner Ausreise nach D hatten wir alle die große Hoffnung, dass du hier noch ein schönes Zuhause finden würdest. Aber es sollte leider nicht sein. Wir alle sind unendlich traurig. Mach`s gut lieber Junge, und eine gute Reise über die RBB.

 

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